Raiffeisen

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Wer Vertrauen schenkt, bekommt es zurück

Es begann mit einer gescheiterten Fusion und endete mit dem Rücktritt des gesamten Verwaltungsrates. Keine einfache Situation aber wir hatten den nötigen Abstand.

Das Vertrauen der Mitglieder musste wieder hergestellt werden. Zudem sollten gleich fünf neue Verwaltungsräte gefunden werden, die den Vorstellungen der Mitglieder entsprachen. Wir unterstützten die Raiffeisenbank bis zum überwältigenden Vertrauensbeweis an der darauf folgenden Mitgliederversammlung. Drei Dinge haben wir dabei gelernt.

Ein Schritt zurück

In einer anspruchsvollen Situation ist man in der Regel zu nahe am Epizentrum. Die emotionale Verbindung steht bei der Lösungsfindung im Weg. Es tat allen gut, einen Schritt zurück zu machen, weil dies die Perspektive veränderte. Plötzlich tauchten am Rand des Blickfeldes ganz neue Möglichkeiten auf.

1.
Unser erster Tipp:
Abstand zu gewinnen ist in einer Krise wichtig. Die Sicht einer aussenstehenden Person kann dabei helfen.

Ein Schritt nach vorne

Die Raiffeisenbank hat etwas gemacht, das es noch nie gab: Sie hat die fünf Verwaltungsratsmandate öffentlich ausgeschrieben und ihre Mitglieder am Entscheidungs-Prozess teilhaben lassen. Die Mitglieder zu involvieren ist ein Zeichen des Vertrauens, das mit einer überwältigenden Zustimmung belohnt wurde.

2.
Unser zweiter Tipp:
Die beste Lösung ist eine gemeinsame. Es lohnt sich aus der Komfortzone herauszutreten und etwas Neues zu machen.

Menschen zeigen, nicht Funktion

Niemand mag einen langweiligen Lebenslauf lesen. Funktionen und Ämter der einzelnen Kandidaten waren beim Entscheid zwar wichtig, doch bei der Vorstellung haben wir die fünf Personen als starkes Team präsentiert. Die Animationen und der Illustrations-Stil erzeugten Sympathie.

3.
Unser dritter Tipp:
Bevor Sie nüchterne Fakten verbreiten, versetzen Sie sich ins Publikum: Was möchten diese wissen (und was nicht?).